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I.                 Eigentum ist die verbindende Grundlage unseres Gesellschafts- und Wirtschaftssystems, um Eigenverantwortung und Unternehmertum zu stärken. Wie stellen Sie sicher, dass die Eigentumsidee bei der Gestaltung verschiedener Politikfelder, z.B. der Umwelt-, Klima- oder Steuerpolitik, gesichert wird?


II.                Ein großer Teil der Vermögen ist in Betrieben, Sachwerten oder Böden gebunden. Wie stehen Sie zur Einführung einer Vermögenssteuer? Falls Sie dies befürworten: Wie wollen Sie sicherstellen, dass die Substanz der Betriebe – wie vom Bundesverfassungsgericht 1995 gefordert - effektiv geschont wird?


III.              Der für Arbeitsplätze und Staatsverschuldung notwendige wirtschaftliche Aufschwung nach der Corona-Krise wird nur mit einem starken, unternehmerischen Mittelstand gelingen. Wie stehen Sie zu der Forderung nach einem Belastungsmoratorium für Wirtschaft und Mittelstand?


IV.              Wald und Holz kompensieren 14% der deutschen CO2-Emissionen p.a. Der Bundestag hat deshalb eine Honorierung der Klimaschutzleistung des Waldes beschlossen. Unterstützen Sie eine solche Honorierung aus dem Energie- und Klimafonds? Welche Eckpfeiler sind Ihnen bei der Umsetzung besonders wichtig?


V.               Die Ökosystemleistungen der Land- und Forstwirtschaft werden derzeit nicht hinreichend in Wert gesetzt. Unterstützen Sie eine Honorierung dieser Leistungen, und in welchem Verhältnis sollen künftig Ge- und Verbote, Anreizmechanismen des Förderrechts und marktbasierte Honorierungsmodelle stehen?


VI.              Die EU-Biodiversitätsstrategie 2030 enthält das Ziel, 10 % der Landfläche streng zu schützen. Damit sollen Nutzungsverbote einhergehen. Nachhaltige Land- und Forstwirtschaft leisten einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Artenschutz. Wie stehen Sie zu Nutzungsverboten und Stilllegungen?


VII.            Zu den Anforderungen an die Landwirtschaft zählen u.a. die Produktion von Nahrungsmitteln, der Erhalt bäuerlicher Betriebe sowie die Bereitstellung ökologischer Leistungen. Wie sollte die Gemeinsame Agrarpolitik künftig gestaltet sein, um diese Ziele miteinander in Einklang zu bringen?


VIII.          Das BMEL hat die „Initiative für einen gerechten Bodenmarkt“ vorgelegt. Welchen Handlungsbedarf sehen Sie? Wie wollen Sie eine breitere Streuung von Grundeigentum sichern, ohne unverhältnismäßig in Eigentumsrechte (z.B. Obergrenzen, Hürden für die Eigentumsweitergabe) einzugreifen?