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Zusätzliche Mittel aus der CO2-Bepreisung zur Stärkung der Klimasenke Wald nutzen!

Familienbetriebe Land und Forst zum Beschluss der Bundesregierung zur CO2-Bepreisung
 
Das Bundeskabinett hat beschlossen, dass der CO2-Preis ab 2021 25 Euro pro Tonne und ab 2025 35 Euro betragen soll. Damit ist klar, dass der Energie- und Klimafonds über zusätzliche Mittel für den Klimaschutz verfügt. Max v. Elverfeldt, Vorsitzender der Familienbetriebe Land und Forst, fordert, dass aus diesem Fonds ausreichend Mittel für die Stärkung der Klimasenke Wald zur Verfügung gestellt werden.

„Ohne Wald und Holzprodukte würde Deutschland pro Jahr 14 Prozent mehr emittieren.“ Die dramatische Situation im Wald führe jedoch dazu, dass viele Waldeigentümer ihren Wald künftig nicht mehr pflegen und bewirtschaften könnten. „Daher ist es im Interesse des Klimaschutzes, die Klimaschutzleistung des Waldes zu vergüten und damit den Aufbau und Erhalt klimastabiler Wälder zu stärken.“ Konkret erläutert Elverfeldt: „Im Mittelwert werden pro Hektar Wald rund acht Tonnen Kohlenstoff im Jahr gespeichert. Bei dem aktuellen Preis eines Zertifikats im Emissionshandel von 25 Euro pro Tonne CO2 ergibt dies eine Honorierung von 200 Euro pro Jahr und Hektar.“ Bei rund 11 Mio. Hektar Waldfläche in Deutschland sind das gut 2 Mrd. Euro pro Jahr. Bei zu erwartenden Einnahmen aus der CO2-Bepreisung von mehr als 8 Mrd. Euro sollten ausreichend Mittel im Energie- und Klimafonds für eine Vergütung der wichtigen Klimasenke Wald zur Verfügung stehen.
 
Weitere Informationen zur CO2-Honorierung der Klimaschutzleistung des Waldes finden Sie hier https://www.fablf.de/themen/wald/