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Überlandleitungen schonen wertvollen Boden

Familienbetriebe Land und Forst fordern Abkehr vom gesetzlichen Erdkabelvorrang

Berlin, 29.02.2024. „Nicht nur umdenken, sondern auch handeln!“, so Max von Elverfeldt, Vorsitzender der Familienbetriebe Land und Forst, zu jüngsten Äußerungen von Wirtschaftsminister Robert Habeck. Der hatte am Rande einer Konferenz in Cottbus laut darüber nachgedacht, große Überlandleitungen, sog. Stromautobahnen, nicht länger aufwändig im Boden zu vergraben, sondern als Freileitungen oberirdisch zu bauen. „Überlandleitungen sind schneller gebaut, sie sind wartungsfreundlicher und kosten nur einen Bruchteil der Erdverkabelung. Vor allem aber wird wertvoller land- und forstwirtschaftlicher Boden geschont“, so Elverfeldt. „Wir brauchen endlich eine Abkehr vom gesetzlichen Erdkabelvorrang.“

„Wenn der Wirtschaftsminister jetzt auch noch zu den schon lange überfälligen angemessenen wiederkehrenden Entschädigungsleistungen für die von den Stromautobahnen massiv betroffenen Land- und Forstwirte finden würde, könnten wir wirklich von einer ‚Energiewende‘ sprechen. Und der Minister hätte unsere volle Unterstützung.“, so Elverfeldt abschließend.