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Sonder-Agrarministerkonferenz macht Zusagen für Hilfen für den Wald

Elverfeldt: „Die Honorierung muss jetzt schnell, unkompliziert und praxisnah umgesetzt werden“

Anlässlich der gestrigen Sonder-Agrarministerkonferenz (16. Mai 2022) zum Wald erklärt der Vorsitzende der Familienbetriebe Land und Forst, Max v. Elverfeldt: „Es ist ein wichtiges Signal für uns und unsere Mitgliedsbetriebe, dass die Agrarminister von Bund und Ländern sich klar für eine Honorierung der Klimaschutzleistungen des Waldes ausgesprochen haben. Ich hätte mir jedoch zum jetzigen Zeitpunkt bereits eine sehr viel konkretere Ausgestaltung der finanziellen Unterstützung unseres Klimaschützers Nr. 1 gewünscht. Denn die Zeit drängt.“
 
Nachhaltig bewirtschaftete Wälder sind unsere erfolgreichsten Klima-Aktivisten. Sie binden allein in Deutschland 127 Millionen Tonnen CO? und damit 14 Prozent des gesamten CO?-Ausstoßes unserer Volkswirtschaft. Doch seit 2018 haben Sturm, Dürre und Borkenkäfer einen Schaden von über 13 Mrd. Euro allein in deutschen Wäldern verursacht und damit unseren Klimaschützer stark geschwächt. „Kranke Wälder können nicht effektiv für unser Klima arbeiten. Um unsere Wälder langfristig zu stabilisieren und um den nachhaltigen Rohstoff Holz weiterhin zur Verfügung stellen zu können, müssen wir schneller werden und in den klimastabilen Waldumbau investieren. Die von den Agrarministern zugesagte Honorierung muss deshalb jetzt schnell, unkompliziert und praxisnah umgesetzt werden“, so Elverfeldt abschließend.