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Potenziale der CO2-Speicherung für die Landwirtschaft nutzen und honorieren

Elverfeldt: „Nur durch anreizbasierte Modelle werden Land- und Forstwirte langfristig für den Klimaschutz aktiv.“

„Die Kohlenstoffspeicherung in der Land- und Forstwirtschaft bietet ein enormes Potenzial, dass wir künftig in Wert setzen müssen. Die CO2-Speicherung muss für Land- und Forstwirte zu einem Geschäftsmodell werden. Analog zur CO2-Bepreisung sollte auch die Speicherung von Kohlenstoff vergütetet werden. Nur so entstehen Anreize für unsere Betriebe, in natürliche Klimasenken zu investieren“, erklärte Max v. Elverfeldt am 26. Januar 2022 im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Konrad Adenauer Stiftung zum Thema „Potenziale der CO2-Speicherung – Die Landwirtschaft im Fokus“.

„Nur durch anreizbasierte Modelle werden Land- und Forstwirte langfristig für den Klimaschutz aktiv. Etwa beim Carbon Farming sehe ich in dem Kontext eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten“, so Elverfeldt. Ziel des sog. Carbon Farming für den Boden ist der Humusaufbau, der zu fast 60 Prozent aus organisch gebundenem Kohlenstoff besteht. „Die Gesellschaft braucht dieses Potential, um die Klimaziele zu erreichen. Die Landwirte verbessern zusätzlich die Bodenfruchtbarkeit und die Artenvielfalt auf ihrem Acker. Die Politik sollte deshalb Anreize schaffen, damit mehr und mehr Landwirte diesen Weg gehen,“ so Elverfeldt.