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Holz ist ein Multitalent beim Klimaschutz

Breites Verbändebündnis fordert differenziertere Betrachtung beim Thema Heizen mit Holz

Berlin, 22. Februar 2022. „Der Vorstoß des Umweltbundesamts, das Heizen mit Holz in Zukunft einzuschränken, thematisiert zu Recht die Klimawirksamkeit von Energie, sucht aber die Lösung an der falschen Stelle“, so Max v. Elverfeldt, der Vorsitzende der Familienbetriebe Land und Forst. „Holz als Brennstoff ersetzt fossile Rohstoffe und ist damit ein wesentlicher Baustein der so genannten Wärmewende. Das von der Bundesregierung angestrebte Ziel von 50% erneuerbarer Wärme in 2030 kann ohne das Heizen mit Holz nicht erreicht werden.“  

Unbestritten ist, dass vor allem langlebige Holzprodukte als CO2-Speicher auszubauen sind. Die Familienbetriebe Land und Forst sehen hier aber keinen Widerspruch zur Nutzung von Holzenergie. „Der Umbau der Wälder hin zu Mischwäldern mit einem hohen Laubholzanteil verlangt wirtschaftliche Verwendungsmöglichkeiten für Laubholzprodukte aus Stubben, Rinde und Ästen, die sich sonst nicht nutzen lassen. Als Brennstoffe sind sie gut einsetzbar. Damit unterstützt das Heizen mit Holz den notwendigen Waldumbau“, erklärt Elverfeldt.

Am 10. Februar hatte das Umweltbundesamt anlässlich der Vorstellung der Daten zu den Luftqualitätsgrenzwerten 2021 den Vorschlag unterbreitet, künftig weniger Holz zu verbrennen und etwa auf den Einbau von Kaminöfen in Neubauwohnungen zu verzichten. In einem gemeinsamen Brief an die Behörde haben elf Verbände der Forst- und Holzwirtschaft gemeinsam diesen Vorstoß kommentiert und eine differenzierte Betrachtung des Themas angemahnt, darunter auch die Familienbetriebe Land und Forst.

Hier finden Sie das gemeinsame Verbändeschreiben