Skip to main content

Green Deal liefert nicht die Antworten, die wir aktuell brauchen

Familienbetriebe Land und Forst zur Entscheidung der EU-Kommission, den EU Green Deal auszusetzen

Die Familienbetriebe Land und Forst begrüßen die Entscheidung der EU-Kommission, den EU Green Deal angesichts des Ukraine-Krieges vorläufig auszusetzen. „Wir haben es beim Klimawandel, bei der Ernährungssicherung und beim Artenschwund mit multiplen Krisen zu tun, die eine ganzheitliche Antwort verlangen. Die kann der Green Deal in seiner jetzigen Ausgestaltung nicht liefern“, erklärt Max v. Elverfeldt, Vorsitzender der Familienbetriebe Land und Forst.

„Studien belegen klar, dass die aktuellen Maßnahmen zu geringeren Ernten und höheren Preisen führen und dabei nicht einmal klimawirksam sind. Damit können wir künftig weniger Holz und Getreide in Europa produzieren. Im Ergebnis verlagern wir die Produktion und auch die dabei entstehenden Emissionen lediglich in andere Regionen der Erde, denn die globale Nachfrage nach Nahrungsmitteln und Holz wird absehbar steigen.“ Daher seien nicht nur die Stilllegungen von Ackerflächen der falsche Weg, sondern auch Nutzungsverbote im Wald. Elverfeldt fordert deshalb: „Nicht nur die Nahrungsmittelproduktion gehört auf den Prüfstand. Auch die regionale Holzproduktion darf durch den Green Deal nicht geschwächt werden.“