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Familienbetriebe Land und Forst zum nationalen Waldgipfel

Max v. Elverfeldt, Foto: FABLF

Max v. Elverfeldt fordert eine echte Zukunftsperspektive für den Wald und ein klares Bekenntnis der Politik zur nachhaltigen Forstwirtschaft und Holznutzung

Anlässlich des am 2. Juni 2021 stattfindenden nationalen Waldgipfels erklärt Max v. Elverfeldt, Vorsitzender der Familienbetriebe Land und Forst: „Bundesministerin Julia Klöckner hat sich angesichts der dramatischen Krise in den letzten Jahren sehr für den Wald und die Waldeigentümer stark gemacht.“ Die Waldhilfen und die Bundeswaldprämie seien eine wichtige Unterstützung. Allerdings müsse die Politik dem Wald nun auch eine echte Zukunftsperspektive geben. „Dazu gehört an erster Stelle ein Bekenntnis zur nachhaltigen Forstwirtschaft. Leider wirken Klimaschutzgesetz und EU Green Deal genau in die gegenteilige Richtung, in dem sie Anreize schaffen, den Wald künftig sich selbst zu überlassen. Das ist angesichts der Klimakrise und der wachsenden Holznachfrage jedoch ein Irrweg. Denn nur der nachhaltig bewirtschaftete Wald produziert Holz und stellt zugleich sicher, dass der Kohlenstoffspeicher in Form von Bäumen permanent nachwächst. Die Politik muss daher jetzt dringend nachsteuern.“

Elverfeldt fordert außerdem, nun endlich auch die Honorierung der Klimaschutzleistung des Waldes umzusetzen. „Mittlerweile haben sich der Deutsche Bundestag, der Bundesrat, der Wissenschaftliche Beirat Waldpolitik und zuletzt auch das Bundeskabinett im begleitenden Beschluss zum Klimaschutzgesetz zu einer solchen Honorierung bekannt. Zugleich fließen durch die nationale CO2-Bepreisung laufend Mittel in den Energie- und Klimafonds (EKF). Ich frage mich, was einer Honorierung der Klimaschutzleistung des Waldes, die nur 5 Prozent der Mittel aus dem EKF beanspruchen würde, eigentlich noch entgegensteht.“