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Familienbetriebe Land und Forst zum Klimaschutz-Urteil aus Karlsruhe

Max v. Elverfeldt, Vorsitzender Familienbetriebe Land und Forst

Das Bundesverfassungsgericht urteilte gestern, dass durch das Klimaschutzgesetz der Bundesregierung die Freiheitsrechte der kommenden Generationen unzulässig eingeschränkt werden. Dazu Max v. Elverfeldt, Vorsitzender der Familienbetriebe Land und Forst:

„Wir begrüßen, dass das Bundesverfassungsgericht die Interessen künftiger Generationen in den Blick nimmt. Denn unsere Familienbetriebe in der Land- und Forstwirte denken seit jeher in Generationen. Klimaschutz ist die Voraussetzung für eine leistungsfähige und resiliente Land- und Forstwirtschaft auch in Zukunft. Unsere Wälder, Böden und Moore sind ein essentieller Teil der Lösung für effektiven Klimaschutz. Daher müssen jetzt Modelle entwickelt werden, um das Potential unserer Betriebe für den Klimaschutz zu heben. Dazu sollten die Klimaschutz- und weiteren Umweltleistungen honoriert werden. Zugleich sollten regionale Wertschöpfungsketten, die Förderung der Bioökonomie durch nachwachsende Rohstoffe und die Kaskadennutzung des Holzes gestärkt werden. Jetzt liegt es an der Bundesregierung, das Klimaschutzgesetz auch für nachfolgende Generationen wirksamer zu machen. Wichtig dabei ist, dass die Umsetzung gemeinsam mit der Land- und Forstwirtschaft erfolgt, denn nur so können wir dem Urteil aus Karlsruhe gerecht werden."