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Ziele der Ampel-Koalition können nur mit der nachhaltigen Bewirtschaftung von Wäldern und Äckern erreicht werden!

Max v. Elverfeldt, Vorsitzender Familienbetriebe Land und Forst

Familienbetriebe Land und Forst sehen Licht und Schatten im Koalitionsvertrag Berlin.

Die Ampel-Koalition hat ambitionierte Ziele im Klima- und Artenschutz formuliert. „Wir stehen als Familienbetriebe in der Land- und Forstwirtschaft als Partnerin bereit, um diese Ziele im Dialog umzusetzen. Dazu muss die Regierung konsequent die Potentiale der nachhaltigen Bewirtschaftung unser Flächen nutzen, um die Bioökonomie und die Nutzung regionaler Rohstoffe zu stärken“, erklärt Max v. Elverfeldt, Vorsitzender der Familienbetriebe Land und Forst.

„Ich begrüße, dass die Regierung in eine Honorierung der Ökosystemleistungen des Waldes einsteigen will. Diese muss auf der nachhaltigen Nutzung anstatt auf Nutzungsverzichten basieren, um den nachwachsenden Klimaschützer Holz nicht künstlich zu verknappen.“ Bei der angekündigten Novellierung des Waldgesetzes gebe es viele Fragezeichen: „Wir werden nun das Gespräch mit der neuen Regierung suchen. Entscheidend ist: Nur mit den Waldbauern können praktikable und zielführende Wege gefunden werden, den Wald fit für den Klimawandel zu machen.“ Dazu müsse die Zuständigkeit für den Wald im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft beheimatet bleiben.

Enttäuschend sei, dass die Ergebnisse der Zukunftskommission Landwirtschaft keine Erwähnung im Koalitionsvertrag finden. „Die Zukunftskommission Landwirtschaft hat Wege aufgezeigt, wie ökologische und betriebliche Ziele in der Landwirtschaft vereint werden können. Würde die neue Regierung diese Empfehlungen einfach übergehen, wäre dies ein schweres Versäumnis,“ so Elverfeldt.