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Ergebnisse des letzten Trilogs zur Novellierung de RED III in Brüssel überwiegend positiv zu bewerten

Die Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED III) konnte dank starker Bemühungen deutscher und europäischer Forstverbände abgeschwächt werden, bringt jedoch trotzdem einige Herausforderungen mit sich. So soll die RED III mit LULUCF und nationalen Bioenergieplänen verknüpft werden.
Positiv zu Bewerten ist aber der Wegfall der vorgesehenen Unterscheidung zwischen primärer und sekundärer forstlicher Biomasse. Damit fällt die geplante Diskriminierung von Energieholz, welches direkt aus dem Wald stammt, im Vergleich zur Biomasse aus der Weiterverarbeitung im Sägewerk im Zusammenhang mit Förderung und der Anrechnung als erneuerbarer Energieträger weg. 
Das Kaskadenprinzip bei der Holznutzung wird zwar weiterhin eingefordert, jedoch werden hier die unterschiedlichen Gegebenheiten in den Mitgliedsstaaten berücksichtigt. Außerdem wird die Umsetzung der Kaskadennutzung nicht als delegierter Rechtsakt geschehen.