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Familienbetriebe Land und Forst begrüßen Ratsschlussfolgerungen und fordern einen Neuanfang bei der EU-Waldstrategie

Die Mitgliedstaaten haben heute in ihren Schlussfolgerungen deutliche Kritik an der EU-Waldstrategie geübt, die die EU-Kommission im Juli 2021 vorgelegt hatte. „Die EU-Kommission hat einen einheitlichen Ansatz für Europas Wälder entwickelt, anstatt deren Vielfalt anzuerkennen und zu stärken. Mit ihrem “one size fits all“-Ansatz greift sie in die Kompetenz der Mitgliedstaaten ein. Die Kommission vernachlässigt zudem, dass ein bewirtschafteter, produktiver Wald unerlässlich für den Klimaschutz ist. Und sie tut dies, ohne die Waldeigentümer angemessen in die Beratungen einzubeziehen. Ich bin dankbar, dass die Mitgliedstaaten diese Defizite klar artikulieren“, erklärt Max v. Elverfeldt, Vorsitzender der Familienbetriebe Land und Forst. Wenn man die Ratsschlussfolgerungen ernst nehme, müsse die EU-Waldstrategie neu geschrieben werden: “Wir fordern einen Neuanfang unter Beteiligung der Mitgliedstaaten und der Waldeigentümer, die Verantwortung für den Erhalt der vielfältigen Ökosystemleistungen der Wälder tragen”, so Elverfeldt.