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Elverfeldt enttäuscht über Mittelkürzung für Unfallversicherung

Der Bundestag hat für eine Kürzung der Bundesmittel für die landwirtschaftliche Unfallversicherung von knapp 178 auf 100 Mio. Euro gestimmt. Dazu erklärt der Vorsitzende der Familienbetriebe Land und Forst, Max v. Elverfeldt:

„Die Kürzung der Bundesmittel für die landwirtschaftliche Unfallversicherung wird insbesondere die Ackerbauern und die Waldeigentümer in Deutschland treffen, weil diese nicht vom parallel beschlossenem Ergänzungshaushalt profitieren können. Gerade im Wald gibt es eine wachsende Grundlast aus Unfallversicherung, Grundsteuer und teilweise den Beiträgen zum Wasser- und Bodenverband. Auf der anderen Seite steht durch Dürre und Kalamitäten ein Schaden von rund 15 Mrd. Euro und ein enormer Investitionsbedarf für den Waldumbau. Zudem drohen in der Land- und Forstwirtschaft Nutzungsverbote durch die EU. Nun muss die Politik schnellstens gegensteuern: Dazu gehört eine klare Absage an Nutzungsverbote und Stilllegungen sowie eine Entscheidung über die Honorierung der Klimaschutzleistung des Waldes noch vor der Sommerpause.“