Skip to main content

AMK: Familienbetriebe fordern Stopp der Novellierung des Bundeswaldgesetzes

Max von Elverfeldt: „Entwurf zum Bundeswaldgesetz widerspricht versprochenem Bürokratieabbau und schadet klimaangepasstem Waldumbau.“

Berlin, 14.03.2024. Anlässlich der Frühjahrs-Agrarministerkonferenz im thüringischen Erfurt fordern die Familienbetriebe Land und Forst Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir dazu auf, den Entwurf des neuen Bundeswaldgesetzes zurückzuziehen und den Gesetzgebungsprozess aufzugeben. Überregulierung und Strafandrohungen sind ein nicht nachzuvollziehender Misstrauensbeweis gegen Waldbesitzer und führen zudem das Versprechen des Bürokratieabbaus ad absurdum. Niemand braucht ein neues Bundeswaldgesetz, am wenigsten der Wald selbst. Nur durch Vielfalt in der Bewirtschaftung und das Know-how der Forstleute vor Ort kann der Wald klimastabil umgebaut werden.

„Auch in der Landwirtschaft muss“, so Elverfeldt, „das Thema Bürokratieabbau endlich beherzt angegangen werden. Dokumentationspflichten müssen auf den Prüfstand und Bewirtschaftungsvorgaben vereinfacht und vereinheitlicht werden.“