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Weinernte noch umfangreicher als bisher erwartet

Die deutsche Weinernte dürfte in diesem Jahr deutlich höher ausfallen als auf Grundlage der August-Erhebungen vorhergesagt worden war. Das Statistische Bundesamt (Destatis) hob seine Schätzung für das diesjährige Weinaufkommen deutlich an. Wie die Wiesbadener Statistiker heute miteilten, wird betreffende Menge nach Auswertung der September-Schätzungen jetzt auf 10,9 Mio hl veranschlagt; das wären 3,44 Mio hl oder 46 % mehr als im Vorjahr und das größte Volumen seit 1999. Im September waren die Statistiker auf Basis der August-Schätzungen nur von 9,75 Mio hl Wein ausgegangen.

Laut Destatis profitierten die deutschen Winzer vor allem von den für den Weinbau günstigen Witterungsbedingungen in diesem Frühjahr und Sommer. Wichtigste Rebsorte ist der Riesling mit schätzungsweise 2,4 Mio hl, was im Vorjahresvergleich einem Zuwachs von 55 % entspricht. Um denselben Prozentsatz stieg die Erzeugung von Müller-Thurgau, und zwar auf 1,5 Mio hl. Die Produktion von Blauem Spätburgunder erhöhte sich gegenüber 2017 um 40 % auf 1,1 Mio hl. AgE